Dritte Niederlage an der Warnow!

Nazigegner_innen

Nazigegner_innen

Zum dritten Mal hat sich die NPD heute an einer Kundgebung in der Rostocker Innenstadt versucht. Und wie am 1. August hatte die Polizei wieder ein Großaufgebot bereitgestellt, um den Neonazis ihre Kundgebung zu ermöglichen.

Im Rahmen des aktuellen Bundestagswahlkampfs hatte die NPD zu diesem Vorhaben sogar ihren Parteivorsitzenden Holger Apfel mitgebracht. Allerdings kam der kaum zu einer Äußerung, da ein technischer Defekt der Lautsprecheranlage den rassistischen Redeschwall unterband. Etwa eine halbe Stunde lang waren ausschließlich die 350 Antifaschist_innen zu hören, die in kreativen Darbietungen unter anderem an den desaströsen NPD-Auftritt vom 26. Juli diesen Jahres erinnerten. Per schnarrender Ersatzanlage ergoss sich Udo Pastörs nach der Zwangspause dann in gewohnt rassisitischer und antisemitischer Weise. Aber auch seine Hetze ging im Getose der Nazigegner_innen unter.

Udo Pastörs

Udo Pastörs

Holger Apfel trat nicht noch einmal an das Mikrophon, um seine abgebrochene Rede fortzusetzen. Ob das dem Zeitdruck geschuldet war oder  sich die Hardliner der NPD-MV wiedereinmal gegen die Bundes-NPD durchgesetzt haben ist unklar. Ein souveräner Parteivorsitzender allerdings tritt anders auf.

Erreicht haben werden die Neonazis aber kaum jemanden, denn die Antifaschist_innen waren zu laut und die Sicht auf die handverlesenen deutschen Recken von zahlreichen Polizeifahrzeugen versperrt. Die aus Sachsen-Anhalt stammenden rechten Schläger mit Kampfweste und Bürstenschnitt werden zur positiven Außenwirkung ebenfalls nicht beigetragen haben. Deutlich hat ihre Anwesenheit aber gemacht, dass die NPD eben nicht die friedliche und bürgernahe Opposition ist, als die sie sich gerne darstellt. Sie ist der legale Arm einer politischen Bewegung, deren Programm Gewalt und Verfolgung gegenüber Andersdenkenden ist, wie sich erst am Wochenende im nahen Stralsund wieder deutlich zeigte.

Eiermann Hennes Welchar

Hannes Welchar

Doch von gewalttätigen Neonazis lassen wir uns nicht abschrecken! Auch ein viertes und fünftes Mal kann die NPD noch nach Rostock fahren, Sprit und Zeit vergeuden, um auf taube Ohren und laute Proteste zu stoßen. Solange wie sie sich hier zeigen wollen werden wir da sein, um das zu verhindern!

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