Veranstaltungen im Oktober – Update

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In Vorbereitung auf unsere „Refugees welcome!“ – Demonstration organisieren wir einige Veranstaltungen. Neben einem Infoabend zur Demonstration am 07.10., haben wir auch einen Film am 10.10., eine Gesprächsrunde am 17.10. und ein Theaterstück am 18.10. im Programm. Natürlich ist der Eintritt überall frei. Den Flyer zu den Veranstaltungen findet ihr hier. Die genauen Daten könnt ihr unter unserer Rubrik Termine anschauen.

Update: Die Veranstaltungsankündigungen für Gesprächsrunde und Theaterstück findet ihr im Folgenden.


17.10. – „Enough is enough“ – Podiumsgespräch mit den Refugee – Aktivist_innen Patras Bwansi und Kokurodu Badassawane

 Bei dem Podiumsgespräch berichten Patras Bwansi (Refugeestrike Berlin) und Kokurodu Badassawane (Karawane, Parchim) über ihre Lebenssituation in Deutschland, ihre politischen Kämpfe und bisherigen Erfolge. Patras, von Beginn an einer der führenden Aktivisten des Refugee Protest, lebt seit über einem Jahr auf dem Refugee Protest Camps am Oranienplatz in Berlin.

 “Ich will nicht noch me1377373_535257163221758_1439564292_nhr Leute in diesem Lager sterben sehen”

Kokurodu lebt seit vielen Jahren im Lager in Parchim. Sie war bereits aktiv in der No Lager-Tour 2004. Der Tod eines Freundes im Lager in Parchim im März 2013 hat sie erneut motiviert gegen Lagerunterbringung von Flüchtlingen zu kämpfen. Im Gespräch wollen wir konkrete Unterstützungsmöglichkeiten entwickeln und diskutieren. Die Veranstaltung wird auf deutsch, englisch und französisch stattfinden.

 Politischer Donnerstag // Peter-Weiss-Haus (Doberanerstr. 21) – Rostock // 17.10.2013 // 20:00 Uhr

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(engl)

„Enough is enogh“ – panel discussion with the Refugee activists Patras-Bwansi and Kokurodu Badassawane

In the panel discussion report Patras Bwansi (Refugeestrike Berlin) and Kokurodu Badassawane (caravan of refugees, Parchim) about their life in Germany, their political struggles and successes to date. Patras, from the beginning of one of the leading activists of the Refugee protest, has lived for over a year on the Refugee Protest Camp at Oranienplatz in Berlin.

 „I do not want to see any more people die in this camp!“

Kokurodu lived for many years in the camp in Parchim. She was already active in the No camp tour in 2004. The death of a friend in the camp in Parchim in March 2013 has motivated her to fight again against refugee camps. In conversation we want to develop and discuss specific support options. The talk will be held in German, English and French.

 Politischer Donnerstag // Peter-Weiss-Haus (Doberanerstr. 21) – Rostock // 17.10.2013 // 20:00

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(francais)

„Assez, c’est enogh“ – débat avec les militants des réfugiés Patras-Bwansi et Kokurodu Badassawane

Dans le rapport du groupe de discussion Patras Bwansi (Refugeestrike Berlin) et Kokurodu Badassawane (caravane, Parchim) au sujet de leur vie en Allemagne, leurs luttes et les succès politiques à ce jour. Patras, depuis le début de l’un des principaux militants de la protestation des réfugiés, a vécu pendant plus d’un an sur le camp de réfugiés de Orange Square à Berlin.

Kokurodu vécu de nombreuses années dans le camp de Parchim. Elle était déjà active dans le Pas de visite du camp en 2004. La mort d’un ami dans le camp de Parchim in Mars 2013 compte motivés à se battre à nouveau contre des camps de réfugiés internes. Dans la conversation que nous voulons développer et de discuter des options de soutien spécifiques.

 «Je ne veux pas voir plus de gens meurent dans ce camp!“

 

18.10 – Hourria – eine Revolution für Bewegungsfreiheitriadhbenammar_aufenthalstraum-3

Am 14. Januar 2011 fand in Tunesien eine Revolution statt. Danach haben

viele junge Menschen das Land verlassen. Tausende sind als Geflüchtete in Lampedusa gelandet. Damals sagte der deutsche Innenminister de Maizière, die Menschen müssten erkennen, dass sie nach Tunesien gehören würden. Sie sollten dort bleiben und ihr Land aufbauen. Angela Merkel äußerte sich ähnlich. Sie stellte es als eine Selbstverständlichkeit dar, dass „nicht alle Menschen, die in Tunesien jetzt nicht sein wollen, nach Europa kommen [können]“. Das Theaterstück versteht sich als eine Antwort aus solche Aussagen wie die von Merkel und de Maizière.

Gegen wen oder was richtet(e) sich die Revolution?

Das Theaterstück „Revolution für Bewegungsfreiheit“ thematisiert eine Vielzahl der Wege der Freiheitssuche, die mit der Revolution eine neue Qualität bekommen haben. Neben dem Kampf gegen die Diktatur war die Revolution auch ein Kampf gegen das weltweite Migrationsregime

Europäische Tourist*innen in Tunis? Frontex? Abschiebung? Religiöser Fundamentalismus? Welche Zusammenhänge gibt es? Wie hängen die Probleme der Tunesier*innen mit der weltweiten Migrationskontrolle zusammen? Was bedeutet das für die Menschen in Tunesien?

Das Stück erzählt von der Atmosphäre in Tunesien vor der Revolution, während der Revolution und nach der Revolution.

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