We got work to do!

Es war und ist einiges los in Mecklenburg-Vorpommern. Kürzlich wurde in Schwerin ein Antifaschist von einem Neonazi mit einem Messer attackiert. Der Genosse konnte sich aber verteidigen und blieb unverletzt. Er hat den größten Schrecken überwunden.

In Rostock beginnt am kommende Freitag der Strafprozess gegen die Macher des Thiazi-Forums. Das neonazistische Onlineportal war bis zu seiner Abschaltung eines der wichtigsten seiner Art in Deutschland. Nun stehen die unter anderem aus Barth stammenden Macher in Rostock vor dem Landgericht.

In Güstrow organisieren Neonazis nun schon seit mehreren Wochen immer wieder Aktionen gegen geplante oder schon vorhandene Flüchtlingsunterkünfte. Mit Fackelmärschen und Infoständen machen sie weiter Stimmung gegen die Geflüchteten. Am 06. Dezember wird es darum in Güstrow eine landesweite Demonstration unter dem Motte „Refugees welcome! Asylrecht ist Menschen recht!“ geben. Das Plenum „Ratschlag der Bündnisse“, ein Zusammenschluss der Nazifreibündnisse aus Mecklenburg-Vorpommern, organisiert die Demonstration. Kommt mit uns nach Güstrow!

Die Proteste gegen einen Naziaufmarsch in Demmin am 8. Mai 2014, waren groß. Aber nach wie vor gibt es Strafprozesse gegen Antifaschist_innen. Die Rote Hilfe Greifswald rief dieser Tage erneut zum Spenden auf.

Auch die Genoss_innen in Rojava, die nach wie vor gegen die islamistischen Mörderbanden des IS kämpfen, sind nicht vergessen. Mit einer breiten Spenden Kampagne unter dem Motto „MV für Kobane“ sammeln Aktivist_innen derzeit im ganzen Bundesland Kleidung für die Menschen in der Region. Dabei erfahren sie unglaublich großen Zuspruch.

Das Bündnis „Straßenbahn für alle!“, dass in Rostock gegen die geplanten Fahrpreiserhöhungen im Nahverkehr aktiv ist, hielt am vergangenen Samstag erneut eine Kundgebung ab. Rund 80 Menschen versammelten sich auf dem Doberaner Platz, um gegen teuren Nahverkehr und Kapitalismus zu demonstrieren. Auch wir steuerten einen Redebeiträge bei, den ihr hier nachlesen könnt.

Die Hausbesetzung in Greifswald, mit der wir uns kürzlich solidarisch zeigten, ist gewaltsam beendet worden. Der Staat, als Garant der Eigentumsverhältnisse, wurde tätig. Seine Schergen haben die Interessen des Kapitals mit allerhand polizeilichem Gerät durchgesetzt. Die Besetzer_innen aus der Brinkstraße werden zudem mit Repressalien überzogen. Die Brinkstraßecrew äußerte sich in einer Pressemitteilung zu der Räumung.

Das ist eine unvollständige Auswahl dessen, was in jüngster Vergangenheit im Land passiert ist. Aber sie zeigt, es gibt jede Menge zu tun. Neben den Neonazis und Rassisten, die es im Bundesland nach wie vor zu bekämpfen gilt, haben sich in der letzten Zeit neue Felder linksradikaler und antikapitalistischer Politik aufgetan. Wir als Gruppe engagieren uns weiterhin in vielerlei Hinsicht und rufen euch auf: Bringt euch ein in den emanzipatorischen Kämpfen in MV!

Ran an die Arbeit!

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