Schlagwort-Archive: Repression

Nach der Demo ist vor der Repression

rote_hilfe_1735895Am 01.05.2015 gelang es uns gemeinsam mit vielen anderen Akteur_innen den Naziaufmarsch in Neubrandenburg erheblich zu verkürzen. Die Nazis konnten ihre geplante Route nur zu einem sehr kleinen Teil gehen und sahen sich irgendwann gezwungen, ihre Demo vorzeitig aufzulösen. Dies verdanken wir unserem breit aufgestellten Protest und der Vielzahl an Aktionen.

Nun gilt es wachsam zu bleiben und der Repression vorzubeugen: Weiterlesen

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8. Mai – Repression beginnt!

Demmin,_2015_7.3_A6_3Die Erinnerungen an den französischen Genossen, der 2014 in Demmin von den Bullen so sehr traktiert wurde, dass er kurzzeitig ins künstliche Koma gelegt werden musste, sind noch wach. Angeblich soll ein Biss durch unseren Genossen der Grund für das menschenverachtende Handeln der Bullen gewesen sein. Wie so oft wurden aber nicht die staatlichen Schlägerbanden vor Gericht gezerrt, die nicht nur den Aktivisten verprügelten, sondern auch noch die Presse behinderten und medizinische Ersthelfer abwiesen, sondern der Antifaschist. Pünktlich zur heißen Phase der aktuellen Mobilisierungen gegen den Faschistenmarsch verurteilte das Demminer Amtsgericht den Genossen zu einer Geldstrafe wegen angeblicher Körperverletzung und Widerstand. Damit hat die Klassenjustiz einmal mehr bewiesen auf welcher Seite sie steht. Dieses Urteil setzt erneut ein fatales Signal. Uniformierte Berufsschläger werden durch diese Entscheidung und die Folgelosigkeit ihres Handelns weiter zu brutalem Vorgehen gegen Menschen ermutigt, dass sogar deren Tod bewusst im Kauf nimmt.

Doch wir werden uns von den Gewalteskapaden und juristischen Ungerechtigkeiten nicht einschüchtern lassen! Sie sollen neben ihrer unmittelbaren Wirkung auf die Betroffenen immer auch auf alle anderen politischen Aktivist_innen abzielen und sie handzahm machen. Wir fahren am 8. Mai nach Demmin und Widersetzen uns den Neonazis und der Polizeigewalt!

Solidarität gegen Faschismus und Repression!

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Anquatschversuche im Raum Rostock

rote_hilfe_1735895Die Rote Hilfe Rostock berichtet auf ihrer Seite von Anquatschversuchen durch Mitarbeiter des Innenministeriums gegenüber Genoss_innen in Bad Doberan. Seit Anfang des Jahres belästigen Mitarbeiter des Innenministeriums vermehrt Genoss_innen und versuchen sie mit verschiedenen Mitteln zur Zusammenarbeit zu locken. Denkt nicht ihr könnt die professionellen Schnüffler überlisten, es gibt nur einen richtigen Umgang mit solch einer Situation. Lasst euch nicht einschüchtern und erschrecken. Zeigt Mut, verweigert das Gespräch mit ihnen, wendet euch ab und geht!

Werdet ihr Zeuge eines Anquatschversuchs, dann meldet euch umgehend bei den Rote Hilfe Ortsgruppen Greifswald oder Rostock!

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1. Mai in Rostock: Post von der Polizei

rote_hilfe_1735895Der Rostocker Staatsschutz hat in letzter Zeit viel Freude am Briefe tippen. Zügig erstellen sie allerhand Schreiben, mit dem sie antifaschistisches Engagement kriminalisieren wollen. Kaum drei Wochen nach dem, trotz chaotischen und skandalösen Polizeikonzept, sehr friedlichen 1. Mai in Rostock, verschicken die eifrigen Beamten nun Anhörungsvorladungen. Wie ihr darauf reagieren solltet, rät euch die Rote Hilfe Rostock in folgendem Text:

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Anquatschversuch

rote_hilfe_1735895Mitte März haben Repressionsbehörden nahe Rostock versucht eine Person anzuquatschen und zur Mitarbeit zu bewegen. Dabei sind die Behördenmitarbeiter_innen allerdings lediglich an Verwandte des Betroffenen geraten. Der lies sich nicht einschüchtern und wandte sich wiederum an die Rote Hilfe Rostock, um den Fall öffentlich zu machen. Mehr dazu erfahrt ihr auf der Seite der Rote Hilfe Ortsgruppe Rostock.

Sollte euch ähnliches wiederfahren, dann fertigt unbedingt ein detailiertes Gedächtnisprotokoll an und wendet euch an die nächste Rote Hilfe Ortsgruppe. In Mecklenburg-Vorpommern findet ihr Unterstützung bei den Ortsgruppen Greifswald und Rostock.

Generell gilt: Keine Zusammenarbeit mit Polizei und Geheimdiensten!

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Solidarität gegen Repression

rote_hilfe_1735895Am morgigen Dienstag, dem Tag der politischen Gefangenen, sollte am Amtsgericht Rostock ein Antifaschist wegen „Widerstands gegen die Staatsgewalt“ abgeurteilt werden. Nach Meinung der Verfolgungsbehörden soll sich der Genosse während einer antifaschistischen Aktion im Sommer 2013 geweigert haben, den Bullen seinen Ausweis vorzuzeigen. Damals demonstrierten hunderte Antifaschist_innen lautstark gegen eine NPD-Kundgebung in der Rostocker Innenstadt.

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Achtung: Post von der Polizei!

Kurz vor den anstehenden Protesten gegen den Naziaufmarsch am 8. Mai in Demmin versucht die Polizei Antifaschist_innen einzuschüchtern. Sie verschickt Vorladungen bezüglich der Proteste gegen den JN-Aufmarsch am 19.10.2012 in Wismar. Wenn du eine Vorladung bekommen hast, dann beachte folgendes:

1. Gehe nicht zum Termin! Du bist dazu nicht verpflichtet, sofern du keine staatsanwaltschaftliche Vorladung erhalten hast. Einer Vorladung zur Erkennungsdienstlichen Behandlung (ED) musst du nachkommen!

2. Mache keine Aussagen gegenüber Polizei und Staatsanwaltschaft!

3. Melde dich in jedem Fall umgehend bei der Roten Hilfe Greifswald!

Polizei und Staatsanwaltschaft haben NIE ein Interesse daran dir zu Helfen. Im Gegenteil! Ihr Job ist es, Menschen zu überführen. Darum keine Kooperation mit den Repressionsbehörden!

Broschüre Aussageverweigerung

Auf nach Demmin: Neonazis stoppen!

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